


Hilfe für Gambia
Gambia
Ein kleines, tropisches Land an den Ufern des Gambia-Flusses, geprägt durch seine vielfältige Flora und Fauna: Gambia. Im Westen Afrikas gelegen, wird es mit Ausnahme eines kurzen Küstenabschnitts am Atlantischen Ozean vollständig vom Staat Senegal umschlossen. Mit einer Fläche von rund 11.000 km² ist der Staat ungefähr halb so groß wie Hessen. Etwa 11,5 Prozent des Landes sind Wasserflächen. Gambia gehört zur Sub-Sahara-Zone. Es besitzt weder Bodenschätze noch hat es nennenswerte Industrien. 78 Prozent seiner Exporterlöse erzielt das Land mit Erdnüssen.
Gambia hat 1,7 Millionen Einwohner. Die größte Bevölkerungsgruppe ist die der Mandinka, gefolgt von den Fulbe und den Wolof. Insgesamt werden 20 verschiedene Sprachen gesprochen, Amts- und Unterrichtssprache ist Englisch.
Gambia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der größte Teil der Gambier ist Selbstversorger und lebt vom Anbau verschiedener Nahrungsmittel wie Reis, Hirse, Erdnüsse, Mango oder Zitrusfrüchte. Dabei hat die Bevölkerung mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. Einerseits erschwert das tropische Klima, das von langen Regen- und Trockenzeiten geprägt ist, den Ackerbau. Andererseits machen subventionierte Importe aus Europa die Preise auf den lokalen Märkten kaputt. Beispielsweise werden Zwiebeln, Pflanzenöl, Hähnchen und Eier günstig aus Europa importiert – was viele gambische Bauern zwingt, ihre Landwirtschaft aufzugeben weil sie nicht konkurrenzfähig sind. Gambia ist auf Lebensmittelimporte angewiesen und damit von den schwankenden und zuletzt extrem gestiegenen Weltmarktpreisen abhängig. Selbst Reis, das Grundnahrungsmittel, muss importiert werden.
Hier setzt die Arbeit von Gambian-German Cultural Association (GGCA) e.V. Köln an. Wir helfen den Menschen dabei, Landwirtschaft erfolgreich, nachhaltig und ökologisch zu betreiben.
Hilfe für Gambia
Wir möchten dort helfen, wo wir aufgewachsen sind. Gambia ist ein Flächenmäßig sehr kleines Land auf der Westseite des afrikanischen Kontinents.
Trotz dieser kleinen Fläche sind die Probleme für die Regierung nicht zu lösen.
Wir möchten aktiv daran arbeiten die Lebensumstände in unserem Heimatland zu verbessern.
Da wir überwiegend aus Gambianern bestehen und die Probleme unseres Heimatlandes kennen, wissen wir, welche Maßnahmen in Gambia sinnvoll sind. Wir realisieren unsere Projekte nach dem Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe". Gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeiten wir Lösungswege und Verbesserungsmaßnahmen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wir richten uns mit unserer Arbeit an ganze Dörfer mit allen Bewohnern. Dabei legen wir großen Wert darauf, die Ärmsten aktiv mit einzubinden, Frauen und Kinder zu unterstützen. Wir organisieren Hilfsaktionen, um vor Ort Kliniken und Schulen zu unterstützen. Dadurch sollen die Lebensumstände in Gambia verbessert werden. Für uns alle ist es eine Selbstverständlichkeit Hilfe zu leisten und wir hoffen auf Ihre Unterstützung, bei der Verwirklichung unserer Hilfsprojekte.
Projekt „Dialysezentrum im Krankenhaus Royal Victoria Hospital“
In enger Zusammenarbeit mit Gambia unterstützen wir das Projekt „Dialysezentrum im Krankenhaus Royal Victoria Hospital“ in der Hauptstadt Banjul. Es gibt nur ein Dialysezentrum in ganz Gambia mit vier Betten und zwei Sitzplätzen, in einem engen Raum. Weit über 50 Patienten sind in der Warteliste und hoffen irgendwann dran zu kommen. Es fehlen Medikamente und Materialien. Dialysegeräte sind reparaturbedürftig und funktionieren teilweise nicht. Die Lage ist sehr schlecht und es werden größere Räumlichkeiten, funktionierende Geräte mit Zubehör und Medikamente benötigt.
Ihre direkte Hilfe:
Sie können unser Projekt durch eine Spende schnell und direkt unterstützen durch Abbuchung eines festen Betrages oder regelmäßig in gewünschten Abständen (z.B. monatlich).
Verwendungszweck:
Dialysezentrum Gambia